5 Tipps für gelungene Social Media Fotos mit einer klaren Botschaft

0-8-15 Fotos für deine Social Media Präsenz? Nein, bitte nicht.

Bilder sind das erste, was deine potenziellen Abonnenten, Traumkunden und Kundinnen von dir zu sehen bekommen, wenn sie dich auf einem deiner Social-Media-Kanäle gefunden haben.

Wäre es dann nicht wunderbar, wenn diese sofort, beim ersten Blick auf dein Instagram Profil (Oder anderen Plattformen) erkennen, mit wem sie es zu tun haben? Was sie erwartet, wenn sie die Beiträge lesen, die du liebevoll und aufwendig recherchiert verfasst hast?  Denn es ist doch so, wir Menschen urteilen im Bruchteil weniger Sekunden. Stimmt das visuelle Erscheinungsbild nicht, kommt das richtige Gefühl nicht rüber, so wird es nicht unbedingt leichter, den ersten Eindruck durch Text und Angebot wieder gut zu machen.

Nicht umsonst boomt Pinterest als visuelle Suchmaschine und ist Instagram (Blog-Artikel „Sichtbar werden auf Instagram“)  so erfolgreich. Bildliche Impressionen vermitteln auf dem ersten Blick ein Gefühl. Ein Gefühl, das dich entweder sofort abholt oder nicht.

Wenn du ein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen möchtest, hast du auf Social-Media-Kanälen bessere Karten, wenn auch deine Bilder stimmen.

Deine Botschaft über einen roten Faden zu transportieren erreichst du, wenn du folgende 5 Tipps beherzigst, die du auch sofort umsetzen kannst:

  1. Ziel definieren
  2. Strategie aufstellen
  3. Branding mit einbeziehen
  4. Location bestimmen
  5. Shooting planen

1. Definiere deine Ziele

Überlege dir genau, was du mit deinen Bildern beim Betrachter erreichen möchtest.

  • Sollen sie in erster Linie Sympathie ausstrahlen, oder doch eher deine Kompetenz in den Vordergrund stellen?
  • Möchtest du Vertrauen aufbauen, dein Produkt oder deine neue Dienstleistung vorstellen und verkaufen?
  • Werbung für ein Online Kurs machen?
  • Auf welcher Plattform möchtest du präsent sein?

Es ist wichtig, dass du weißt, was du am Ende mit deinen Bildern bewirken möchtest, darauf kannst du dann eine stimmige, zu dir und deinem Business passende Strategie überlegen.

2. Stelle deine Strategie auf

Bestimmt hast du dir entweder einen Redaktionsplan für die nächsten Monate vorbereitet oder wenigstens eine ungefähre Ahnung, welche Themen bei dir in der Firma demnächst anstehen. Auf diesen Themen baust du deine Posting Strategie auf. Das bedeutet, das du anhand deiner vorher benannten Ziele und aufgrund deiner zukünftigen Themen genau weißt, was für Bilder du brauchen wirst.

Wichtig ist:

  • Facettenreich zu sein
  • Beziehe die Wahl deiner Plattformen mit ein
  • Eine gute Auswahl zu haben, lieber 10 Bilder mehr im Kasten als zu wenige
  • Perfektion ist hier nicht gefragt, das Gefühl und die Botschaft muss stimmen
  • Bilderplanung mit Themenplanung abgleichen
  • Überlege dir auch, welche Materialien dich bei deiner Arbeit unterstützen

Hast du dir dies Punkte notiert, bist du direkt ein gutes Stück weiter. Stell dir vor, wie dein Feed aussehen soll, schließe dazu kurz deine Augen, lass es auf dich wirken und schreibe auf, was dir in den Sinn gekommen ist. Wahrscheinlich hattest du bei dieser Vorstellung auch ein bestimmtes Farbschema vor deinem geistigen Auge oder ein bestimmtes Gefühl in dir. Das ist gut und gewollt, es gehört auf jeden Fall zu dem, worüber du dir als nächstes Gedanken machen solltest:

3. Beziehe dein Branding mit ein

Dein Branding ist das, woran man sich erinnert, wenn man an dich und deine Marke denkt, während du nicht im Raum bist. Es sind Farben und Formen, deine Werte und Visionen, Klänge und Slogans und noch so viel mehr als das.

Über Fotos kannst du all das nach Außen transportieren. Dein Branding und deine Bilder sollten miteinander verschmelzen. Es bringt beispielsweise nichts, wenn du ganz klar ein absoluter Großstadtmensch bist, dort lebst und arbeitest, dich dann aber auf Bildern nur mit Wald umgibst und barfuß auf einer Wiese tanzt. Das wäre nicht glaubhaft und passt nicht zu deinem Branding.

Achte darauf, dass

  • die Farben deines Corporate Designs auftauchen, als Accessoires, Hintergrund oder in deiner Kleidung
  • dein Stil authentisch ist
  • deine Kleidung auf dein Branding abgestimmt ist, verkleide dich nicht
  • du deine Gefühle so transportierst, wie sie zu dir passen, bist du konservativ, zeig das. Möchtest du beispielsweise einen Kurs bewerben, bei dem es um Lebensfreude geht, zeig diese.
  • Visionen und Werte, die du in deinem Branding implementiert hast, auch beim Betrachter ankommen.

Zeige alles was dich mit deinem Business in Verbindung bringt. Stehen deine Visitenkarten neben dir auf dem Schreibtisch und zeige damit dein Logo. Arbeitest du an bestimmten Orten, die dein Branding unterstreichen, zeige diese besondere Location.

4. Bestimme deine Shooting-Location

Wenn ich ein Shooting für Social Media Business Fotos plane, überlege ich mir meist drei verschiedene Orte, an denen ich meine Kundin abbilden möchte. Vor allem bei Social Media ist es sinnvoll vielfältig zu denken. Denn anders als auf deiner Website, auf der du ein konstantes Image vermittelst, ist Social Media mitunter schnelllebig.

Natürlich kommt es auch auf die Jahreszeit an. Dessen solltest du dir bewusst sein, wenn du dir für deine Fotos kein professionelles Studio ausgesucht hast. Im Winter wird es früh dunkel und im Sommer scheint die Sonne über die Mittagszeit zu grell für schöne Portraitfotos im Freien.

Überlege dir also, wo du dein Fotoshooting abhalten möchtest.

  • In der Natur: achte darauf, dass du bei einem oder zwei Elementen bleibst. Damit meine ich, dass es unruhig und unstimmig aussehen kann, wenn du auf deiner Website ausschließlich Bilder von Meer, Strand und nackten Füssen zeigst, aber auf deinen Kanälen mit Bergen, Metropolen und dem Weltall mischt.
  • Bei dir zu Hause. Zeige deinen Followern deine private Seite, zeige, wo du gerne deine Blog-Artikel schreibst und deinen Kaffee trinkst. Denke in geschlossenen Räumen daran, nahe am Fenster zu shooten, um das natürliche Licht bestmöglich zu nutzen.
  • Büro. Wo arbeitest du? Was gibt es dort in der Umgebung? Wer sind deine Kollegen?
  • Street-Fotografie. Coffe to go. Mit dem Laptop auf der nächsten Parkbank. Yoga in der City. Alles ist möglich. Achte bei öffentlichen Gebäuden darauf, dass du dich vorher informierst, ob diese abgelichtet werden dürfen.
  • Miete dir Räumlichkeiten (www.spacebase.com) oder großartige Locations an. Frage in deinem Lieblings-Café, ob du hier ein kleines Shooting abhalten kannst und verlinke es nachher in deinem Beitrag. Eine kleine Investition lohnt sich.
  • Sei kreativ!

Halte immer Ausschau nach örtlichen Besonderheiten. Probiere aus. Schau, wo du Farben und Muster findest, die dein Branding repräsentieren. Denke auch daran genügend Zeit für das ganze Shooting an deinen ausgesuchten Locations einzuplanen.

5. Plane dein Shooting

Die Shooting-Planung umfasst im Wesentlichen alle 4 vorher genannten Punkte zusammengefasst.

Jetzt geht es darum, Orte, Zeiten und dein Styling unter einen Hut zu bringen.

  • Lege den Shooting Termin fest. Rufe im Studio an, miete deine Location und achte bei Outdoor-Shootings auf Sonnenaufgang und Untergang. Schau den Wetterbericht und lege womöglich Ausweichtermine fest.
  • Mache einen Termin beim Frisör, mit deiner Personal Stylistin oder plane genügend Zeit dafür ein, dich selbst etwas aufzuhübschen.
  • Stelle verschiedene Outfits zusammen, damit du dich beim Shooting mindestens 2-3-mal umkleiden kannst. Denke an die Accessoires.
  • Lege einen sinnvollen, zeitsparenden Location Plan an.
  •  Mach dich locker und denke an die wundervollen Fotos, die entstehen werden. Stell dir noch mal ganz genau das Gefühl vor, das deine Follower beim betrachten der Bilder haben sollen und stimm dich darauf ein. Das wird mega!

Lass dich einfach darauf ein und mach aktiv mit. Dein eigenes kleines Social Media Shooting Event für dein Herzensbusiness. Kleiner Tipp: Nimm die Shooting Situation live auf und schicke dabei kleine Foto- oder Video- Stories auf Instagram und Facebook hoch. Damit sehen deine Abonnenten gleich, was du heute für sie machst!

Vergiss auch nicht, Humor und witzige Situationen mit einfließen zu lassen. Mach traurige, nachdenkliche und lachende Gesichter. Lass dich von anderen Accounts inspirieren und keine Langeweile aufkommen. Die Fotos sollen deine Einzigartigkeit herausstellen, dein Produkt oder deine Dienstleistung bewerben und nicht dich als das perfekte Laufstegmodel. Sei einfach du selbst, dann wirst du mit deinen neuen Bildern genau die Menschen in dein Universum lotsen, die für dich bestimmt sind.

Ob du das ganze mit professioneller Unterstützung planst oder mit einer fototechnisch talentierten Freundin, hängt ganz allein davon ab, welches Ergebnis du dir wünscht und wieviel du bereit bist in dich zu investieren. Egal mit wem, geht den gesamten Shooting Plan gemeinsam durch. Geht noch mal gemeinsam dran, macht ein kurzes Brainstorming, dabei können nochmals brillante Ideen entstehen, die ihr in euren Plan sofort mit aufnehmen könnt.

Möchtest du noch mehr in die Tiefe gehen und ein Business-Shooting mit allem Drum und Dran planen? Dann lege ich dir sehr gerne mein Workbook „BUSINESS-SHOOTING“ ans Herz. Hier findest du Antworten auf Fragen rund ums Shooting, einen kleinen Exkurs in die Welt des Branding und arbeitest aktiv an der Entstehung deiner Fotos mit.

Ich wünsche dir sehr viel Spaß bei der Planung und Vorbereitung.

Total freuen würde ich mich, wenn du mir die Ergebnisse deiner Shooting-Session via Instagram oder Facebook zeigen würdest. Ich bin gespannt. Wenn du Fragen, Wünsche oder Anregungen hast: Ab damit in die Kommentare oder schreib mir eine Mail.

CREATE & SHINE

Tonia

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